I N F O R M A T I O N F Ü R D I E P R E S S E

Deutschlands Zulieferindustrie befindet sich weiterhin in tiefer Strukturkrise. Konjunkturelle

Impulse wären dringend erforderlich. Das Jahr 2025 steht unter schwierigen

Vorzeichen. Die Erwartungen an die neue Bundesregierung sind sehr groß.

Die angekündigten US-Zölle auf Automobile und Automobilteile aus Europa verschärfen

die Standortdebatte. Der erstmalig erhobene ArGeZ-Zulieferindex offenbart

Probleme in den Zulieferbeziehungen bei der Absatzplanung.

Christian Vietmeyer, Sprecher ArGeZ, Hauptgeschäftsführer WSM Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V.

Michael Weigelt, Geschäftsführer TecPart, Verband Technische Kunststoff-Produkte e.V

Die Deutsche Zulieferindustrie befindet sich tief in der Strukturkrise. Auch das Jahr 2024 war kein
gutes Jahr für das Rückgrat der deutschen Industrie. So gab die Produktion um 4,9 Prozent nach.
Auch der Umsatz liegt mit einem Minus von 4,7 Prozent deutlich unter Vorjahr. Vor dem Hintergrund
der schwierigen Lage in den wichtigen Kundenbranchen – allen voran der Automobilindustrie,
gefolgt vom Maschinenbau und der Bauindustrie – sind diese Zahlen nicht verwunderlich. Dass
die Exportquote derweil auf 41,7 Prozent gestiegen ist, muss kritisch betrachtet werden. Hier lesen Sie weiter